30. Vienna City Marathon

Am 14. April stand schon das nächste Laufereignis an. Marathon in Wien!

Kurzfristig haben ich noch einen Startplatz beim Wien Marathon bekommen und wusste nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Am Ende überwiegte die Freude mal wieder einen Marathon nach 13 Jahren zu laufen, aber ich war mir sehr wohl bewusst nicht gut vorbereitet gewesen zu sein.

Nach 2 Tagen auf der Messe „Vienna Sports World“ hieß es für mich am Sonntag früh um 5.30 Uhr aufstehen und um 6.00 Uhr frühstücken. Die Vorbereitung war somit in Time. Um 7.00 Uhr gab es die letzte Flasche Wasser vor dem Marathonlauf und ich bin die Strecke noch ein letztes mal durchgegangen.  Mit der U-Bahn ging es dann zum Startbereich in der Wagramer Straße, wo ich die letzten Vorbereitungen für den Lauf getroffen habe. Dixi, Einlaufen und die Leute genießen.

Start war um 9.00 Uhr. Aufgrund der vielen Teilnehmer dauerte es etwas bis ich über die Startlinie laufen konnte, Danach ging es gleich über die Donau Richtung Prata. Da sich das Feld relativ schnell auseinander zog konnte ich ungestört laufen. Mein Plan war es einen 6 er Schnitt zu laufen und die Stimmung und die Stadt zu genießen. Bis Kilometer 25 hat das auch sehr gut funktioniert, aber dann zeigte sich das ich nicht für den Marathon trainiert hatte. Die letzten 17 Kilometer legte ich in einem bummeligen 8 er Schnitt zurück.

Nach 4:53:27 Stunden bin ich dann durch Ziel gelaufen und war glücklich und auch am Ende zufrieden, da ich nicht für einen Marathon im Winter trainiert habe.

Im Herbst steht der Berlin Marathon auf dem Plan und Ziel ist es den mindestens eine Stunde besser zu finishen als den Wien Marathon!

 

Kurze Fazit noch zum Wien Marathon:

Organisation: Sehr gut!

Strecke: Von den Sehenswürdigkeiten sehr schön, aber ich laufe ungern einige Strecken doppelt und sogar dreifach!

Verpflegung: Absolut ausreichend und sehr gut

Stimmung: Die Stimmung hat mir überhaupt nicht gefallen, es waren recht wenig Menschen an der Strecke  und es fehlten einfach Bands und DJ an der Stecke, die dich immer wieder pushen. Schade eigentlich!