Archiv der Kategorie: Laufevents

Hamburg Marathon 2014

15 Jahre nach meinem letzten Hamburg Marathon, ging es am 4. Mai mal wieder 42,195 Kilometer durch die für mich schönste Stadt Deutschlands. 1999 bin ich die Strecke in 3:48:59 h gelaufen und mein Ziel für dieses Jahr war eine Zeit unter 4 Stunden.

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Um 6.00 Uhr hieß es aufstehen und die letzten Vorbereitungen für den Marathon treffen. Zum Frühstück gab es einen Becher Kaffee, 2 Toast mit Nutella, eine Banane und 0,5 Liter Wasser. Danach ging es um 7:30 Uhr mit dem Lungentrainer Team nach Hamburg, um rechtzeitig an den Messehallen zu sein. Nachdem wir dann doch erst um 8:40 Uhr an den Messehallen waren musste es schnell gehen. Umziehen, Kleiderbeutel abgeben, 3 Minuten einlaufen und dann in die Schlange zu den Startblöcken einreihen. Die Aufregung stieg mal wieder und die Frage „geh ich noch zur Toilette oder nicht“ wurde durch die langen Schlangen vor den Dixis mit einem klaren „NEIN“ beantwortet.

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Pünktlich um 9:00 Uhr fiel der Startschuss zum 29. Marathon in Hamburg und auch der Himmel meinte uns mit etwas Regen zu beglücken. Um  9:57:59 Uhr ging es endlich auch für mich über die Startlinie. 42,195 km laufen und genießen.

 

 

Die ersten 5 Kilometer bin ich so wie geplant in 28:05 Minuten gelaufen. Zu erst ging es über die Reeperbahn Richtung Altona, Ottensen und Othmarschen. Bei km 6,7 habe ich Peter Nogly (HSV) überholt. Ab km 7 ging es über die Elbchaussee Richtung Hafen. Wir die Läufer hatten immer wieder einen tollen Blick auf die Elbe und den Containerhafen mit den großen Pötten und den Kränen. Da es leicht Bergab ging, waren die zweiten 5 km mit 27:45 etwas schneller als die ersten.

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Zwischen Kilometer 11 und 13 war die erste große Party angesagt. Die Menschenmengen drängten sich an den Landungsbrücken und bescherten uns Läufern eine Wahnsinns Stimmung.  Aufgeputscht von der Stimmung lief ich die 5 km zwischen km 10 und 15 in 26:57 min. Nachdem wir Läufer im Wallringtunnel einmal nur unter uns waren, wurde wir Läufer von der 60 Meter hohen Alsterfontäne begrüßt. Tausende Zuschauer, die für super Stimmung sorgten begleiteten uns rund um die Binnenalster.

Danach ging es an der Außenalster Richtung Norden. Wir durchlaufen Uhlenhorst immer geradeaus hoch zum Stadtpark. Kurz vor dem Stadtpark haben wir die erste Hälfte geschafft. Ab jetzt war das Ziel dichter als der Start. Meine Halbmarathon war mit 1:57:35 absolut im Soll.

Auf den nächsten Kilometer ging es für uns am Stadtpark vorbei Richtung City Nord. Auch hier war die Stimmung wieder hervorragend und persönlich fühlte ich mich immer noch richtig gut. Wie üblich standen an der Saarlandstraße wieder tausende Zuschauer, die uns anfeuerten und motivierten, die letzten Kilometer auch noch durchzuhalten. Weiter ging es über den Überseering, die Sydneystraße und der Rathenaustraße zum Ohlsdorfer Friedhof. Auch hier säumten die Zuschauer dicht an dicht gedrängt die Strecke.

Bis Kilometer 34 lief alles super, doch dann hatte ich das erste ziehen in der Wade und ab Kilometer 35 auch noch im Oberschenkel. Da ich mein Ziel unter 4 Stunden nicht mehr erreichen würde, habe ich mich dazu entschlossen, mich nicht zu quälen sondern die Stimmung zu genießen und gesund ins Ziel zu kommen. Die letzten 7 Kilometer war ein Mix aus Laufen und Walken. Zwischen Kilometer 37 und 38 war der absolute Wahnsinn. Menschenmengen rechts und links, die uns angefeuert haben. Der Eppendorfer Baum war einfach WELTKLASSE!!

Jetzt waren es nur noch 4 Kilometer bis zum Ziel. Links die Alster und rechts die schönen Villen, vor der amerikanischen Botschaft ging es rechts hoch zum Dammtorbahnhof und dann waren es nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Nach der letzten Abzweigung auf die Karolinenstraße konnte ich das Ziel schon sehen. Nach 4:26:31 habe ich die Ziellinie überlaufen!

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Obwohl ich mein Ziel unter 4 Stunden zu laufe nicht erreicht habe, bin ich sehr zu frieden. 42,195 Kilometer super Stimmung, perfektes Wetter und eine tolle Strecke!

 

 

 

Dank an meine persönlichen Supporter, an das fantastische Publikum an der Strecke und an die hervorragende Organisation.

Bis zum nächsten Jahr, aber nur als Staffelläufer!

 

 

 

 

 

 

30. Vienna City Marathon

Am 14. April stand schon das nächste Laufereignis an. Marathon in Wien!

Kurzfristig haben ich noch einen Startplatz beim Wien Marathon bekommen und wusste nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Am Ende überwiegte die Freude mal wieder einen Marathon nach 13 Jahren zu laufen, aber ich war mir sehr wohl bewusst nicht gut vorbereitet gewesen zu sein.

Nach 2 Tagen auf der Messe „Vienna Sports World“ hieß es für mich am Sonntag früh um 5.30 Uhr aufstehen und um 6.00 Uhr frühstücken. Die Vorbereitung war somit in Time. Um 7.00 Uhr gab es die letzte Flasche Wasser vor dem Marathonlauf und ich bin die Strecke noch ein letztes mal durchgegangen.  Mit der U-Bahn ging es dann zum Startbereich in der Wagramer Straße, wo ich die letzten Vorbereitungen für den Lauf getroffen habe. Dixi, Einlaufen und die Leute genießen.

Start war um 9.00 Uhr. Aufgrund der vielen Teilnehmer dauerte es etwas bis ich über die Startlinie laufen konnte, Danach ging es gleich über die Donau Richtung Prata. Da sich das Feld relativ schnell auseinander zog konnte ich ungestört laufen. Mein Plan war es einen 6 er Schnitt zu laufen und die Stimmung und die Stadt zu genießen. Bis Kilometer 25 hat das auch sehr gut funktioniert, aber dann zeigte sich das ich nicht für den Marathon trainiert hatte. Die letzten 17 Kilometer legte ich in einem bummeligen 8 er Schnitt zurück.

Nach 4:53:27 Stunden bin ich dann durch Ziel gelaufen und war glücklich und auch am Ende zufrieden, da ich nicht für einen Marathon im Winter trainiert habe.

Im Herbst steht der Berlin Marathon auf dem Plan und Ziel ist es den mindestens eine Stunde besser zu finishen als den Wien Marathon!

 

Kurze Fazit noch zum Wien Marathon:

Organisation: Sehr gut!

Strecke: Von den Sehenswürdigkeiten sehr schön, aber ich laufe ungern einige Strecken doppelt und sogar dreifach!

Verpflegung: Absolut ausreichend und sehr gut

Stimmung: Die Stimmung hat mir überhaupt nicht gefallen, es waren recht wenig Menschen an der Strecke  und es fehlten einfach Bands und DJ an der Stecke, die dich immer wieder pushen. Schade eigentlich!

 


 

33. Berlin Halbmarathon

Der erste Wettkampf in diesem Jahr!

Für mich ging es am Sonntag den 7. April um 6.00 Uhr mit dem Auto nach Berlin.

Nach einer angenehmen Nacht fühlte ich mich gut vorbereitet. In Berlin angekommen stellte sich nur noch die Frage lauf ich in kurzer oder in langer Hose. Ich entschied mich trotz gerade mal 1 Grad für die kurze Hose und war wirklich froh darüber. Aber ich glaube  93,5 % der Läufer sind mit langen Hosen gelaufen. Nach dem ich dann um 9.20 Uhr am Strausberger Platz mit der U-Bahn angekommen bin, wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Dixi besuchen, Kleiderbeutel abgeben und 10 Minuten einlaufen. Also alles perfekt!!!

Der Start erfolgte um 10.20 Uhr aus Block B. Der Start war recht problemlos, da sich die Läufer recht schnell auf den breiten Strassen von Berlin verteilten. Zu erst ging es durch die Alexanderstrasse, nachdem wir dann in die Karl-Liebknecht-Str. eingebogen sind konnte ich noch einen schnellen Blick links auf den Fernsehturm werfen bevor ich dann auf der rechten Seite den Berliner Dom bewundern konnte. Schon nach drei Kilometern sind wir durch das Brandenburger Tor gelaufen und ich kann Euch sagen allein das war es schon wert in Berlin zu laufen, aber ich hatte noch weitere 18,1 Kilometer vor mir. Kilometer 3-5 wurde auf der Strasse des 17. Juni gelaufen. Platz für alle! Bei Kilometer 5 war ich mit einer Durchgangszeit von 27.10 Minuten hinter meiner Wunschzeit, aber ich hatte noch genug Zeit die verlorenen Zeit wieder rauszuholen. Nachdem ich bei Kilometer 5 mir kurz die Siegessäule angeschaut hatte ging es auf direktem Weg zum Schloß Charlottenburg. Die 10 Kilometer erreichte ich mit einer Zeit von 53.20 Minuten also 3.20 Minuten langsamer als vorgenommen. Ab Kilometer 11,2 ging es den Kürfürstendamm rauf bis zur Gedächtnis-Kirche und dann weiter durch die Tauenzienstrasse, am Lützowufer und und Potsdamer Str. zum Potsdamer Platz. Bei Kilometer 17 war ich nun 90.45 Minuten unterwegs und großer Hoffnung meine Zielzeit von 111 Minuten zu erreichen. Aber am Ende mußte ich mich mit 116 Minuten zufrieden geben. Im Vergleich zu meinem letzten Halbmarathon war es eine Steigerung um 27 Minuten.

Zur Organisation des Halbmarathons kann ich nur sagen, es war großartig!!!!!

Vielen Dank auch an die tollen Zuschauer! Die Stimmung war super, viele tolle Bands an der Strecke und 30.114 Teilnehmer!

 

Ich freue mich auf das nächste Jahr!

 

 

 

Blankeneser Heldenlauf 2012

21,1 km über Asphalt, unbefestigte Wege, Kopfsteinpflaster und sandigen Waldboden. Der Heldenlauf 2012 in Blankenese hatte alles zu bieten. Um 11.18 hat die MS Cap San Diego das Startsignal zum Halbmarathon gegeben, 4 Minuten später bin auch ich über die Startlinie gegangen.

Die ersten 2,8 km ging es entlang der Elbe mit einem herrlichen Blick auf die großen Schiffen die Elbaufwärts und Elbabwärts fuhren. Es war genau die richtige Länge, um auf die richtige Temperatur zu kommen und den Puls auf mein Halbmarathonniveau zu bringen. Danach ging es die ersten Meter hoch und wieder runter. Die folgenden Kilometer waren geprägt durch einige Anstiege, aber alle gut zu meistern. Meine Bergläufe in der Toskana machten sich also bezahlt, bis dahin!

Es ging weiter durch die schönen Straßen von Blankenese und ich war froh dass es so gut läuft. Doch dann kam es wie es kommen musste, ab km 13 gab es die ersten Treppen und die mussten wir hoch laufen. Gefühlte 25% Steigung und 2 km war der erste richtige Anstieg. Bis km 17 sollte alles so laufen wie ich es geplant hatte (Zieleinlauf nach 2:05 Stunden), aber dann machten die ersten Muskeln zu und ich musste gehen. Erst nur Bergauf, aber dann auch immer häufiger Bergab. Ich war aus meinem Rhythmus und verlor so zwischen km 17 und km 20 ganze 17 Minuten. Den letzten km habe ich dann wieder mein normales Tempo laufen können und bin nach 2:23:45 ins Ziel gelaufen.

Fazit für diesen Lauf: Nächstes Jahr wird wieder hier gelaufen, vorher werden regelmäßig Kniehebelläufe und Treppenläufe trainiert.

Dank an dieser Stelle auch noch mal an die Veranstalter, es war eine super gut organisierte Veranstaltung mit einer sehr anspruchsvollen Strecke.

 

 

10. Blankeneser Heldenlauf

Am 26. August 2012 geht’s zum 10. Blankeneser Heldenlauf

Ich freue mich schon auf eine der schönsten Laufstrecken Deutschlands. Es geht durch Blankenese, dem Hamburger Idyll an der Elbe, über die herrlichen Uferpromenaden, durch die großzügigen Parkanlagen, an den feudalen Patriziervillen vorbei und immer wieder den überwältigenden Ausblich auf die glitzernden Elbe und die tollen Schiffe! Und natürlich nicht zu vergessen das historische Treppenviertel!