Athletktraining macht schnell

Kein Läufer braucht Sit-ups

Ab Kilometer 30 erkennt man eine schwache Rumpfmuskulatur. Viele Läufer haben eine eingefallene Haltung. Wie ein große „C“ gebeugt laufen sie den Marathon. Sit-ups und Crunches fördern diese Haltung. Doch was kann man tun?

Das viel bessere Training ist zum Beispiel der Unterarmstütz in vielen Varianten. Diese Komplexübungen trainieren die stabilisierende Rumpfmuskulatur vor allem gegen frontal wirkende Kräfte. Zusätzlich wird immer auch die Stütz- und Haltekraft in Armen und Schultern trainiert. Bei Langstreckenläufer sorgt dies auch für einen kraftvollen, langen Schritt.

Komplexübungen sind am effektivsten

Vergessen Sie Gerätetraining! Anstatt sitzend oder in eine Maschine eingespannt einen Muskel isoliert zu trainieren, trainieren Sie lieber in komplexen Bewegungen.

Als Beispiel unser beliebter Ausfallschritt. Hier sind mehrere Gelenke und zig Muskeln beteiligt, so dass auch Ihre Koordination nicht auf der Strecke bleibt.

Beweglichkeit macht schneller

Schneller ins Ziel. Statt halbherzigen Stretchings nach dem Laufen, machen Sie wöchentlich eine Einheit, in der Sie sich ausschließlich auf die Beweglichkeit konzentrieren.

Schon eine halbe Stunde Dehnen nach der Laufcampus-Methode reicht, um flexibler und weniger verspannt zu sein. So laufen Sie noch ökonomischer und steigern nach und nach Ihr Leistungsvermögen.

Barfußlauf und Lauf-ABC

Trainieren Sie mit gelegentlichem Barfußlauf und Lauf-ABC-Übungen Ihre Fußmuskulatur und Ihre vernachlässigte Wadenmuskulatur. Sie verbessern dadurch Ihre Laufökonomie und beugen Verletzungen effektiv vor.

Lauf-ABC-Übungen sind übertriebene Sprünge. Profis machen sie täglich, Hobbyläufer selten. Hier steckt für jeden Läufer ein großes Entwicklungspotenzial.