Epson SF-810 im Test

Pulsorientiertes Training ohne Brustgurt war für mich bisher eine absolute unbekannte und so richtig überzeugt war ich davon auch nicht. Die Epson SF-810 ist mit einem Sensor ausgestattet, der den Puls direkt am Handgelenk misst.

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Nach dem ich die Uhr aus dem Versandpacket genommen habe, war ich etwas überrascht von der Verpackung der Uhr. Denn die Uhr ist in einer Plastik Verpackung eingepackt. Zum einem entspricht das nicht wirklich der heutigen Verpackungsart und zum anderen gehört so eine hochwertig Uhr in ein wertigen Pappkarton, den man gerne aufbewahrt.

Inbetriebnahme

Als ich die Uhr dann ausgepackt habe hatte ich eine extrem leichte Uhr in der Hand mit einem sehr weichen Armband, das sehr viele Löcher zum Verstellen hat. Diese Uhr passt also an jedes Handgelenk. Das Display lässt sich gut ablesen und die 4 Knöpfe an den Seiten sind stabil und hochwertig. Die Uhr sofort einsatzbereit, sollte aber erst einmal komplett aufgeladen werden. Bei der ersten Inbetriebnahme  müssen wie üblich die Sprache, Datum, Uhrzeit, Geschlecht, Größe und Gewicht eingegeben werden. Danach kann man direkt starten.

Display

Das Display ist gut abzulesen und dies auch während des Trainings. Im Trainingsmodus kann man sich 4 unterschiedliche Messanzeigen mit drei Werten einstellen. Bei langen Läufen habe ich die Anzeige auf Puls, Zeit und Kilometer eingestellt, während ich beim Intervalltraining das Durchschnittstempo, Kilometer und gesamt Zeit mir anzeigen lasse. Also es gibt viele Möglichkeiten sich die Werte anzeigen zu lassen.  Durch die großen Knöpfe ist die Uhr sehr einfach zu bedienen. Besonders gut finde ich die Tipp-Funktion. Diese kann mit 3 Funktionen belegt werden: Licht, Anzeige Wechseln und Runden nehmen.

Herzfrequenz

Die Herzfrequenz wird bei der EPSON SF-810 mit einem Sensor direkt am Handgelenk gemessen. Dazu muss die Uhr exakt oberhalb des Handgelenksknochen getragen werden.

Da ich nicht Hundertprozentig von der Messmethode überzeugt war, habe ich in mehreren unterschiedlichen Trainings die Polar RC3 GPS mit Brustgurt zur Kontrolle verwendet. Das Ergebnis ist absolut überzeugend. Die Pulsmessung beider Uhren war bis auf ein Schlag immer identisch. Im Langzeittest hat sich herausgestellt, dass die Pulsmessung leider immer mal wieder extrem erhöhte Werte darstellte obwohl es nicht sein konnte. Sie reagiert recht stark auf Erschütterungen und wenn die Uhr nicht straff genug über dem Knöchel am Arm sitzt sind die Werte sehr ungenau. Trotzdem hat sie mich überzeugt und ich mach meine langen Läufe mit der Epson SF-810.

GPS Modul

Mit dem GPS-Modul bin ich bis auf die Zeit für die Suche nach dem GPS-Signal sehr zufrieden. Die Suche dauert zwischen 20 und 90 Sekunden, das finde ich einfach zu lange. Ich möchte rausgehen und loslaufen besonders zur kalten Jahreszeit. Dafür ist Messung der Streckenlänge Meter genau und sollte mal kein GPS-Signal zur Verfügung stehen, greift die Epson SF-810 auf die aufgezeichneten Schrittlänge zurück und garantiert eine lückenlose Entfernung Messung.

Auswertung der Daten

Wer seine Trainingsdaten auswerten möchte, hat die Möglichkeit sich diese sich im Epson Trainingsportal „Runsense View“ anzeigen zu lassen und entsprechend auszuwerten. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Trainingsdaten direkt über das Smartphone auszuwerten. Dazu benötigt man nur die „Run Connect“ App von Epson und schon können die Daten per Bluetooth übertragen werden.
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Fazit

Im gesamten bin ich mit der Epson SF-810 sehr zufrieden. Sie trägt sich sehr angenehm und ist super leicht, hat eine stabile GPS Verbindung, ein übersichtliches Display mit vielen Einstellungsmöglichkeiten, eine Akkulaufzeit über 18 Stunden im GPS- und Pulsmessungsmodus und die Auswertung über die App finde ich hervorragend.